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E-Bikes / Fahrradhandel / Zubehör

eBike Center Süd

Migration von WooCommerce zu Shopify

Migration von WooCommerce zu Shopify für einen spezialisierten E-Bike-Händler

Von einem langsamen, wartungsintensiven WooCommerce-Shop zu einer performanten Shopify-Plattform – mit neuem UX/UI, komplexer Versandlogik, ERP-Vorbereitung, SEO-sicherer Migration und konsequentem Fokus auf E-Bikes.

WooCommerce → Shopify 9 Monate B2C
Migration
WooCommerce-Shop nach rund fünf Jahren abgelöst
Versand
Fahrräder, Zubehör, Sperr- und Gefahrgut
Fachhandel
Leasing, Probefahrt und E-Bike-Eintausch
SEO
Rankings, URLs und Backlinks übernommen
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Ausgangssituation

Das eBike Center Süd ist ein mittelständischer Fachhändler mit einem klaren Fokus auf E-Bikes. Neben dem stationären Geschäft und der Werkstatt hatte sich der bestehende Onlineshop über rund fünf Jahre zu einem relevanten Vertriebskanal entwickelt.

Technisch basierte der Shop auf WordPress und WooCommerce. Über die Jahre waren zahlreiche Plugins und individuelle Erweiterungen hinzugekommen. Gleichzeitig hatte sich ein deutlicher Wartungsstau aufgebaut: lange Ladezeiten, eine teilweise kaum bedienbare Nutzeroberfläche und eine hohe technische Komplexität erschwerten sowohl den Einkauf für Kunden als auch die Weiterentwicklung durch das interne Team.

Mit Shopify sollte deshalb nicht lediglich das Shopsystem ausgetauscht werden. Ziel war eine stabile, schnelle und langfristig pflegbare Commerce-Plattform, die das stationäre Fachhandelsgeschäft sinnvoll mit dem Onlinevertrieb verbindet und gleichzeitig bessere Voraussetzungen für Sichtbarkeit in ausgewählten E-Bike-Nischen schafft.

Zentrale Herausforderungen

  • Migration eines gewachsenen WooCommerce-Shops mit zahlreichen Plugins und Wartungsstau
  • Verbesserung von Ladezeit, Bedienbarkeit und mobiler Nutzererfahrung
  • Übernahme bestehender Produkt- und Kundendaten
  • Erhalt relevanter SEO-Rankings und Backlinks beim Systemwechsel
  • Abbildung komplexer Versandregeln für Fahrräder, Zubehör, Sperrgut und Gefahrgut
  • Verzahnung des Onlineshops mit stationärem Verkauf und Werkstatt
  • Integration branchenspezifischer Prozesse wie Dienstradleasing, Probefahrt und E-Bike-Eintausch
  • Aufbau eines wartungsarmen Setups, das von einem kleinen Team eigenständig betrieben werden kann

„Wie kann ein technisch überladener und langsamer WooCommerce-Shop in eine performante Shopify-Plattform überführt werden, die ein kleines Fachhandelsteam entlastet, den stationären E-Bike-Verkauf sinnvoll ergänzt und zugleich die Grundlage für weiteres Online-Wachstum schafft?"

Strategische Frage des Kunden
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Lösungsansatz

Shopify wurde als neue zentrale Commerce-Plattform konzipiert. Der Fokus lag auf einem möglichst standardnahen und wartungsarmen Setup, das die für das Geschäftsmodell wirklich relevanten Funktionen sauber abbildet. Bestehende WooCommerce-Strukturen wurden daher nicht ungeprüft übernommen, sondern in Workshops analysiert und für Shopify neu gedacht.

Das UX/UI-Konzept orientierte sich stärker an den Entscheidungswegen beim E-Bike-Kauf. Die Startseite, Navigation, Kategorieseiten und Produktdetailseiten wurden neu gestaltet. Große Produktbilder, klar strukturierte technische Informationen, Filter, Größenberatung, Probefahrt und Leasingoptionen sollten Nutzer schneller zum passenden Modell führen. Die vom Kunden bereitgestellten Referenzen für Start-, Kategorie- und Produktseiten dienten dabei als Grundlage für die gewünschte Informationsdichte und Produktauswahl.

Parallel wurde die technische Basis für das Zusammenspiel mit dem Warenwirtschaftssystem vorbereitet. Das System bündelt beim Kunden unter anderem ERP-, POS- und Werkstattprozesse; die eigentliche Shopify-Schnittstelle wird durch den Softwarehersteller bereitgestellt. Im Projekt lag der Fokus deshalb auf Abstimmung, Zugang zur Entwicklungsumgebung und gemeinsamen Tests des Datenabgleichs.

Kernfunktionen

  1. 1Individuell angepasstes Shopify-Theme mit neuer Startseite, Navigation und Footer
  2. 2Conversion-orientierte Produktdetailseiten mit Galerie, technischen Daten und ergänzendem Content
  3. 3Kategorieseiten mit strukturierter Filterlogik und klarer Produktauswahl
  4. 4Probefahrt- und Beratungseinstiege direkt aus dem Shop
  5. 5Dienstradleasing als Bestandteil des Kaufprozesses
  6. 6E-Bike-Eintausch über einen strukturierten Anfrageprozess
  7. 7Out-of-Stock-Benachrichtigungen für nicht verfügbare Modelle
  8. 8Versandlogik für Fahrräder, Zubehör, Gefahrgut, Sperrgut, Store-Abholung und mehrere europäische Zonen
  9. 9Mehrsprachigkeit in Deutsch und Englisch
  10. 10Mailchimp-Anbindung, Newsletter-Pop-up und Newsletter-Anmeldung im Footer
  11. 11Google Shopping, Consent Management und erweitertes E-Commerce-Tracking
  12. 12Trustpilot-Integration, digitale Gutscheine und rechtliche Produktinformationen
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Herausforderungen im Detail

Die größte Herausforderung war der Wechsel von einem über Jahre gewachsenen WooCommerce-System, ohne die funktionierenden Teile des bestehenden Geschäfts zu gefährden. Zahlreiche Plugins, lange Ladezeiten und fehlende technische Klarheit machten eine reine Eins-zu-eins-Migration nicht sinnvoll. Stattdessen musste für jeden relevanten Prozess entschieden werden, ob er in Shopify nativ, über eine gezielte Erweiterung oder künftig über das ERP abgebildet wird.

Besonders anspruchsvoll war die Logistik. E-Bikes, Akkus, Zubehör und Sperrgut unterscheiden sich deutlich bei Versandart, Kosten und zulässigen Zielländern. Neben Deutschland wurden mehrere europäische Versandzonen mit unterschiedlichen Preisstufen berücksichtigt. Für die Schweiz bestehen zusätzliche Prozesse über MeinEinkauf beziehungsweise individuelle Speditionsanfragen für Fahrräder.

Auch die Produktdarstellung stellt im Fahrradhandel besondere Anforderungen. Rahmengröße, Geometrie, Verfügbarkeit, Antrieb, Akku, technische Ausstattung und Leasingmöglichkeiten sind kaufentscheidend und müssen auf der Produktdetailseite schnell erfassbar sein. Gleichzeitig sollten umfangreiche technische Informationen nicht zulasten von Ladezeit und mobiler Bedienbarkeit gehen.

Hinzu kam die geplante Verzahnung mit dem ERP. Da die Shopify-Schnittstelle vom Softwarehersteller bereitgestellt wird, mussten Verantwortlichkeiten sauber getrennt und technische Tests koordiniert werden. Produkt-, Bestands- und operative Prozesse sollten später zwischen Shop, POS, ERP und Werkstatt möglichst konsistent zusammenspielen.

4

Umsetzung

01

Analyse & Konzept

Zu Beginn wurden der bestehende WooCommerce-Shop, seine Plugins, Daten und zentralen Nutzerwege analysiert. Gemeinsam mit dem Kunden wurden Anforderungen an Startseite, Navigation, Produktdetailseiten und Kategorieseiten konkretisiert und auf ein eigenständig pflegbares Shopify-Setup übertragen.

02

Theme & Seitentypen

Die zentralen Seitentypen wurden im Shopify-Theme neu aufgebaut. Produktattribute wurden für Kategorien, Filter und Cross-Selling strukturiert, rund zehn Ober- und etwa 50 Unterkategorien eingeplant und Produktdetailseiten um technische Informationen und kaufunterstützende Elemente ergänzt.

03

Datenmigration & SEO

Die Datenmigration umfasste Produkte und Kundendaten aus WooCommerce. Da bestehende Passwörter nicht übernommen werden können, wurde eine Kommunikation zur Aktivierung der neuen Shopify-Kundenkonten vorgesehen. Parallel wurden URLs, Rankings und Backlinks analysiert, Weiterleitungen vorbereitet und die Ladezeit verbessert.

04

Versand, Zahlung & Services

Shopify Payments und weitere Zahlungsarten, Dienstradleasing als manueller Prozess, digitale Gutscheine sowie umfangreiche Versandregeln wurden eingerichtet. Probefahrt, WhatsApp und weitere Beratungseinstiege verbinden den digitalen Shop mit dem Fachhandel vor Ort.

05

Tracking & ERP

Consent Management, Google Analytics, Google Ads, Google Shopping und Google Consent Mode V2 schaffen eine belastbare Grundlage für Marketing und Erfolgsmessung. Die Integration mit Ascend RMS wurde gemeinsam mit dem Kunden und dem Softwareanbieter vorbereitet und getestet.

06

Qualitätssicherung & Schulung

Vor dem Go-Live erfolgten Live-Tests und Qualitätssicherung auf Desktop und Smartphone. Abschließend wurde das Team in Shopify geschult und erhielt eine Dokumentation der individualisierten Funktionen und Änderungen.

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Ergebnis

Mit Shopify verfügt das eBike Center Süd heute über eine moderne E-Commerce-Plattform, die deutlich stärker auf das Kerngeschäft E-Bike ausgerichtet ist. Der aktuelle Shop verbindet persönliche Fachberatung, Probefahrten und stationären Service mit einem klar strukturierten Online-Angebot.

Der technische Neustart reduziert die Abhängigkeit von einem überladenen WooCommerce-Setup und schafft eine wartungsärmere Basis für ein kleines Team. Kunden können E-Bikes über strukturierte Kategorien und Produktseiten entdecken, Leasingmöglichkeiten nutzen, Probefahrten vereinbaren und ergänzende Produkte wie Bosch-Zubehör und Zusatzakkus finden.

Gleichzeitig wurden die Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen: SEO-sichere Migration, Google Shopping, Conversion-Tracking, Newsletter-Marketing und die Öffnung für internationale Märkte erweitern die digitalen Vertriebsmöglichkeiten. Die ERP-Anbindung verbindet den Shopify-Shop perspektivisch enger mit POS, Warenwirtschaft und Werkstattprozessen.

eBike Center Süd Shopify-Shop auf Desktop und Smartphone
Der neue Shop – responsiv vom Smartphone bis zum Desktop
Migration des WooCommerce-Shops zu Shopify mit wartungsärmerer Basis
Redesign von Startseite, Navigation, Kategorieseiten und Produktdetailseiten
Migration von Produkt- und Kundendaten sowie Aktivierung bestehender Konten
SEO-sichere Übernahme relevanter Rankings, URLs und Backlinks
Versandlogik für Fahrräder, Zubehör, Sperr- und Gefahrgut in mehrere Zonen
Vorbereitung und Testing der Anbindung an Ascend RMS
Dienstradleasing, Probefahrt, Rahmengrößenberatung und E-Bike-Eintausch
Consent Management, Conversion-Tracking, Google Shopping und Mehrsprachigkeit
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